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News

12Jul

Fokusgruppenbericht: Versicherungen

Im Rahmen des ABIDA-Projekts fand am 6. Juli in den Räumen des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Universität Münster die ABIDA-Fokusgruppe zur Vertiefungsstudie Finanz- und Versicherungswesen unter der Überschrift „Versicherungslandschaft 2.0“ statt. Dabei diskutierten Experten der Branche mit Vertretern verschiedener Versicherungsunternehmen die versicherungsspezifischen Anwendungsbereiche von Big Data, die Auswirkungen auf sämtliche Prozesse der Datenverarbeitung sowie auch Chancen und Risiken für den Versicherungsnehmer.

06Jul

Gutachten: Die öffentliche Verhandlung von Big Data in politischen Kampagnen

In dem vorliegenden Gutachten werden die datenbasierten Abbildungsverhältnisse, Regulierungsabsichten und Repräsentationsbeziehungen in der Wahlkampfberichterstattung in Deutschland, Großbritannien und den USA rekonstruiert. Die Verfügbarkeit und Auswertung großer Datensätze, das Entdecken neuer Muster und das Verfolgen sozialer Prozesse in Echtzeit kann beeinflussen, so die ambivalenten Erwartungen in diesem exponierten Anwendungs- und Forschungsfeld politischer Kampagnen, wie das Politische und das Soziale gedacht, verstanden und gesteuert werden können.

06Jul

Workshopbericht: The Tracked Society

Vollständiger Bericht als PDF

Im Rahmen des ABIDA-Projekts fand am 21. und 22. Juni in den Räumen der Universität Amsterdam der ABIDA-Expertenworkshop zur Vertiefungsstudie Onlinemedien und soziale Netzwerke unter der Überschrift „The Tracked Society – Interdisciplinary Approaches on Online Tracking“ statt. Im Vorfeld wurden in einem Call-for-Paper-Verfahren zehn Beiträge ausgewählt, die sich mit Fragestellungen des Online-Trackings befassen. Im Zuge der Veranstaltung stellten eingeladene Diskutanten die Papiere der Autoren vor und gaben ihnen hierzu kritische Anmerkungen mit auf den Weg. Nach einer weiteren Phase der Überarbeitung sollen die Papiere dann bei einem Journal eingereicht werden – mit dem Ziel, eine Special Issue zum Thema Webtracking herauszugeben. Über die Papiere hinaus wurden weitere relevante Fragestellungen des Webtrackings erörtert und in Kooperation mit der Universität Amsterdam hielten Anne Helmond, Fernando van der Vlist und Esther Weltevrede von der dortigen Universität am ersten Tag des Workshops eine Keynote zum Thema „Mapping the infrastructures of the Tracking Society“.

05Jul

Workshopbericht: Mittelstand

Vollständiger Bericht als PDF

Im Rahmen des ABIDA-Projekts fand am 11. Juni, in den Räumen der LMU München, der ABIDA Expertenworkshop zur Vertiefungsstudie Mittelstand, unter der Überschrift „Sprechen mit statt über den Mittelstand: Big Data in deutschen Unternehmen - Status Quo und zukünftige Sensibilisierungsmöglichkeiten“, statt. Es entwickelte sich ein Intensiver Austausch zwischen den Experten aus Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft. Der Expertenworkshop ist Teil des ABIDA Gutachtens „Big Data und der deutsche Mittelstand“ und diente sowohl dazu, bisherige Ergebnisse zu validieren, als auch durch die Anwendung von Evaluierungsmethoden empirische Daten für das Gutachten zu gewinnen.

26Jun

Workshopbericht: Versicherungswesen

Vollständiger Bericht als PDF

Am 13. Juni 2018 trafen sich am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht in Münster Experten aus der Versicherungsbranche, um im Rahmen des ABIDA-Projekts einen Expertenworkshop zum Thema „Big-Data-Anwendungen im Versicherungsbereich – Nutzen und Risiken“ abzuhalten. Das ABIDA-Team diskutierte hierbei mit Vertretern aus Verbänden, der Praxis sowie der Wissenschaft. Nach einer allgemeinen Diskussion zur digitalen Strategie der Versicherer und zu den verschiedenen Akteuren im Versicherungsbereich, wurde über spezielle Anwendungsfälle von Big Data gesprochen – im Vordergrund stand hierbei der Einsatz in der Schadenbearbeitung. Darüber hinaus wurde auch der Themenbereich der individuellen Prämien ausgiebig erörtert. Hierbei tauschten sich die Teilnehmer zunächst zu den verschiedenen Gerechtigkeitsbegriffen aus, um im Anschluss auf das Verhalten der Versicherungsnehmer und die rechtlichen Grenzen im Zusammenhang mit individuellen Prämien einzugehen.


19Jun

Dossier: Ich sammele, also bin ich (Social Credit)

In China wird in Pilotprojekten ein allumfassendes Bonitätssystem (Social Credit) getestet und für den landesweiten Einsatz vorbereitet. Jedem Bürger soll ein Score zugeteilt werden, um das Vertrauen in der Gesellschaft zu stärken. Vergleichbare Modelle in Europa durch private Unternehmen sind an dem Datenschutzrecht – insbesondere der Datenschutzgrundverordnung – zu messen, das strenge Anforderungen statuiert.


Dr. Barbara Kolany-Raiser und Tristan Radtke* Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der WWU Münster

05Jun

Dossier: Fake News und Hate Speech

Die Zeitungsente und üble Nachrede gab es schon zu analogen Zeiten. Jedoch hat die Qualität mit der immer schnelleren und vermeintlich anonymen Kommunikationswegen des Internets eine andere Qualität bekommen. Der Begriff Fake News taucht als Schlagwort in einem der Großteil der Debatten, unabhängig vom Thema, auf und gerade Leute die im Internet öffentlich Ihre Meinung äußern müssen damit rechnen, Opfer von Hate Speech zu werden. Dieses Dossier soll diese beiden Phänomene einordnen und einen Überblick über die rechtlichen Konsequenzen geben

04Jun

Gutachten: Datenhandel und Plattformen

Mit der Digitalisierung aller möglichen Lebensbereiche, der Ausbreitung des Internet of Things, sowohl im Privaten als auch in der sogenannten Industrie 4.0, und der damit immer weiter fortschreitenden Vernetzung, sind Daten mittlerweile zu einem der wichtigsten – wenn nicht dem wichtigsten – Inputfaktor verschiedenster Industrien geworden. Daten werden mittlerweile nicht mehr nur vorwiegend durch Internetplattformen wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Online-Shops oder durch traditionell datenintensive Branchen wie Finanzmärkte oder dem Versicherungssektor generiert.

01Jun

Dossier: Smart Home

Der Begriff Smart Home stellt den Oberbegriff für die Vernetzung von technischen Geräten innerhalb einer Wohnung zur Optimierung des Wohnbereichs dar. Durch das Smart Home kann die Wohnung, Lebens-mittelpunkt der meisten Menschen, erheblich an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden. Dies steigert die Lebensqualität. Andererseits birgt das Smart Home durch die massenhafte Aufzeichnung und Verarbeitung von Daten nicht zu unterschätzende Risi-ken.

29May

Gutachten: Datenrechte - Eine rechts- und sozialwissenschaftliche Analyse im Vergleich Deutschland zu den USA

Das Gutachten „ Datenrechte – Eine Rechts- und Sozialwissenschaftliche Analyse im Vergleich Deutschland – USA“ widmet sich der wissenschaftlichen Diskussion von Ausschließlichkeitsrechten an Daten. Im Rahmen einer rechtsdogmatischen und rechtsvergleichenden Analyse werden die zivilrechtlichen Rechtspositionen an Daten de lege lata und de lege ferenda erörtert. Im zweiten Teil wird die Diskussion um das Recht an Daten einer ökonomischen Analyse unterzogen. Hierbei wird jeweils ein vergleichender Bezug zu den rechtlichen und ökomischen Standards in den USA hergestellt.